VfB Eilenburg : SV Hohenprießnitz 0:3 ( -23, -17, -19)
Das vorletzte Spiel der laufenden Saison bestritten die Volleyballer des SV Hohenprießnitz vergangenen Samstag in Eilenburg gegen den VfB. Eigentlich geht es für den Aufsteiger nur noch um Bronze oder Blech. Der Klassenerhalt ist längst geschafft, die vorderen beiden Plätze, welche zum Aufstieg berechtigen, auch schon vergeben. Die Hohenprießnitzer könnten demnach ganz entspannt gegen Eilenburg und eine Woche später in Leipzig gegen die L.E. Volleys aufschlagen. Jedoch ergibt sich im Zuge der Umstrukturierung des SV Bad Düben eine neue Situation. Da in der kommenden Saison zwei Dübener Teams in der Bezirksliga vertreten wären, hat der Verein eine Rückstufung der zweiten Mannschaft beantragt. Laut Landesspielordnung des SSVB gebührt dann einer Mannschaft aus der unteren Spielklasse, in die dieses Team zurück gestuft wird, das Recht, diesen frei werdenden Platz in der höheren Klasse einzunehmen. Einfach gesagt, gäbe es also in dieser Saison 3 Aufsteiger in die Bezirksliga. Neben dem SV Hohenprießnitz kämpft noch der SV Reudnitz II um diese Chance.
Sie bestritten die erste Partie gegen den VfB und siegten 3:1. Dieses Ergebnis sieht zwar deutlich aus, spiegelte aber nicht die Leistung der Eilenburger wieder. Hier wäre ein Sieg machbar gewesen.
Gleich vier Spieler fehlten den Hornets im Derby, dennoch wollte das Team um Kapitän Stefan Riemer heute punkten und um den wichtigen dritten Platz kämpfen. Zu Beginn des Spiels zeigten aber die Schmetterer aus der großen Kreisstadt, wer die Hausherren sind. Sie gingen schnell in Führung und verteidigten diese bis kurz vor Ende des ersten Satzes. Beim Stande von 19:18 wendete sich das Blatt erstmals zugunsten der Gäste. Jetzt kamen auch die knapp 20 mitgereisten Fans der Hornets in Stimmung und schafften, unterstützt durch 2 Trommeln eine Heimspielatmosphäre, 15 km entfernt vom heimischen Hornets-Dome. Der knappe Satzgewinn sollte jetzt etwas mehr Sicherheit und Ruhe ins Spiel bringen, doch auch nach dem Wechsel erwischten die Eilenburger einen besseren Start. 5:8 lag Hohenprießnitz zurück, als dann Mario Händler mit einer Aufschlagserie 6 Punkte in Folge machen konnte. Auch den zweiten Satz gaben die Hornets nun nicht mehr aus der Hand. Im dritten Satz übernahmen zur Abwechslung mal nicht die Gastgeber die Führung. Hohenprießnitz kam nur am Ende noch einmal ins Schleudern, siegte dann jedoch deutlich ohne Satzverlust. Diese Tatsache verschafft dem Team sogar eine bessere Ausgangsposition vor dem letzten Spiel der Saison am 24.04. bei den L.E. Volleys. Sollten sie dieses Match gewinnen, sind sie zwar punktgleich mit dem SV Reudnitz, ständen jedoch aufgrund des besseren Satzverhältnisses auf dem 3. Tabellenplatz. Leicht wird diese Aufgabe aber nicht, den die Talenteschmiede des Bundesligateams steigert sich im Verlaufe einer Saison enorm.
Die Hornets bedanken sich bei den treuen Fans und den Mädels der neuen Hohenprießnitzer Damenmannschaft für die tolle Unterstützung!! Außerdem wünschen sie den Eilenburgern alles Gute für das letzte Spiel und hoffen mit ihnen auf deren Klassenerhalt.


















